Die Schweiz: bekannt
für ihre Barmherzigkeit

Dies
ist ein Auszug aus der Prophetie für die Schweiz, «Der
Löwe des Lichts». Sie legt den Finger auf einen wunden
Punkt der geistlichen und politischen Situation in der Schweiz. Die
vergangenen Jahre haben gezeigt, wie brandaktuell die Einschätzungen
des Autors geworden sind. Wir von ChristNet glauben, dass sich die
Schweiz nun entscheiden muss; als Land und jedeR Einzelne. Halten wir
an der falschen Sicherheit des Mammons fest oder überlassen wir
uns vertrauensvoll den fürsorglichen Händen Gottes?
Berufen, Barmherzigkeit zu lieben
Die Gemeinde der Schweiz wird
weltweit als eine Gemeinde der Barmherzigkeit bekannt sein.
Einem anderen Barmherzigkeit zu
erweisen, ist die tiefste und authentischste Art, die Liebe Gottes zu
zeigen. Gott erwartet nicht nur von uns, Barmherzigkeit zu erweisen,
sondern er befiehlt uns sogar, Barmherzigkeit zu lieben: «Es
ist dir gesagt, Mensch, was gut ist. Und was fordert der Herr von
dir? Gerecht handeln, Barmherzigkeit lieben und demütig sein vor
deinem Gott.» (Mi 6,8)
Mammon: die Liebe zu Dingen
Der Gott Mammon muss in der Schweiz
endlich konfrontiert werden. Das geschieht zunächst dort, wo die
Gemeinde selbst aufhört, das Geld anzubeten und ihm zu dienen,
und anfängt, in einem entgegengesetzten Geist zu wandeln. Die
«Liebe zum Geld» ist raffiniert mit der Selbstsucht und
dem Geiz verwoben, die in der verzerrten Theologie des Materialismus
so weitverbreitet sind. Materialismus ist ein zerstörerischer
Geist, der Dinge über Menschen stellt. Alle, die unter seine
Macht und seinen Einfluss geraten, werden kaltschnäuzig die
Schwachen übergehen, sie bedrücken und über sie hinweg
trampeln, nur um eine vorübergehende Befriedigung zu erreichen.
Jesus: die Liebe zu Menschen
Materialismus, oder die Liebe zum
Geld, ist der zentrale Beweggrund und die Motivation für den
grössten Teil unserer modernen Kultur – und leider auch
eines grossen Anteils der christlichen Gemeinde. Der Tag kommt, an
dem der Geist des Antichristen die Zuneigung der ganzen Welt gewinnen
wird, weil er das kontrolliert, was sie am meisten liebt –
Geld. Das Evangelium Jesu Christi ist diesem verunreinigenden Geist
genau entgegengesetzt... denn dort geht es allein um Menschen, nicht
um Besitz. Die Botschaft und das Beispiel, die Jesus uns hinterlassen
hat, drehen sich vollständig darum, zerbrochene Menschen wieder
hochzuheben, und denen zu geben, die es uns nie zurückzahlen
können... besonders den Armen, Verstossenen und Schwachen. Jesus
hat die verachteten Aussätzigen seiner Tage persönlich
berührt; und nun befiehlt er uns, hinzugehen und genau das
gleiche zu tun. «Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll
auch leben, wie er gelebt hat.» (1 Jh 2,6) Wenn wir die
Botschaft predigen, dann müssen wir auch danach leben!
Barmherzigkeit oder Geld?
Das echte Evangelium dreht sich um
Seelen... nicht Zahlen! Der Geist der Barmherzigkeit ist dem Geist
des Geldes genau entgegengesetzt. Heute stehen viele Menschen, auch
in der Gemeinde, an einem kritischen Scheidepunkt. Sie müssen
sich entscheiden:
Wollen sie dem Gott der
Barmherzigkeit dienen oder dem Gott des Geldes? Wir müssen uns
entscheiden!
Jesus legt uns die Entscheidung
noch einmal ganz klar vor: «Niemand kann zwei Herren dienen:
entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er
wird an dem einen hängen und den anderen verachten. Ihr könnt
nicht Gott dienen und dem Mammon.» (Mt 6,24)
Scott
MacLeod ist Musiker und Leiter der Innenstadtarbeit ProVision
International in Tennessee (USA). Genehmigter Auszug aus «Der
Löwe des Lichts» (Schleife Verlag, Winterthur. S. 36-37.
www.schleife.ch)
02-06-2010
Dossier: Die Schweiz und das liebe Geld : Seit der Lancierung 2001 interessiert sich ChristNet für das Problemfeld Geld in der Schweiz: Finanzplatz, Bankgeheimnis, Steuerparadies usw. – es fehlt nicht an Themen. ... (ChristNet)